Ineinandergreifende Wege

Einleitung

Im fünfachsigen Labyrinth von Sigmund Gossembrot ist ein eigenes Prinzip versteckt: Das Ineinandergreifen der Wege. Das Prinzip ist ähnlich wie bei den Serpentinen in Schichten. Der Weg wird immer in einer Richtung durch alle Sektoren geführt. Jedoch nicht in übereinander liegenden Schichten, sondern ineinander greifend. Daraus kann eine eigene Kategorie von Labyrinthen entwickelt werden.

Es ist dafür zu unterscheiden zwischen der eigentlichen Kernfigur und dem übergeordneten Wegverlauf, auf dem die Kernfigur durch alle Sektoren des Labyrinths geführt wird. Die einfachste Kernfigur ist die Serpentine mit drei Umgängen. Der einfachste übergeordnete Wegverlauf ist in drei Richtungen: Einmal vorwärts, einmal rückwärts und wieder vorwärts, d.h ebenfalls serpentinenförmig. Die Kombination der einfachsten Kernfigur mit dem einfachsten Wegverlauf ergibt Muster mit neuen Umgängen.

fserp wserp3

Übergeordneter Wegverlauf - Der Weg, auf dem diese Figur durch alle Sektoren geführt wird. Drei Richtungen: 1. vorwärts, 2. rückwärts, 3. wieder vorwärts. Das ergibt eine serpentinenförmige Wegführung.

Kernfigur - Die eigentliche Figur, hier eine Serpentine mit 3 Umgängen

Auf den nächsten Seiten wird das Prinzip anhand der Kombinationen der hier gezeigten Kernfigur und Wegverlauf vorgestellt (Prinzip).

Das Prinzip der ineinandergreifenden Wege lässt sich auch erweitern. Man kann andere Figuren oder andere Wegverläufe wählen und kombinieren. Im folgenden werden zwei Varianten für nächste Weiterungen aufgezeigt (Weiterungen).